Warum Zielgruppe für die Webseite heute immer wichtiger wird und warum das ganz logisch ist
Ist „Zielgruppe“ der nervigste Marketingbegriff?
„Zielgruppe“ ist eines dieser Wörter, die man ständig hört. In Marketingartikeln, in Agenturgesprächen, in Angeboten. Und trotzdem merke ich in Gesprächen mit Soloselbständigen, Handwerksbetrieben, Dienstleistern und KMU immer wieder dasselbe: Man weiß, dass Zielgruppe wichtig sein soll, aber so richtig greifbar ist das Thema nicht.
Was bedeutet Zielgruppe eigentlich konkret? Wo fängt sie an? Und warum wird sie gefühlt immer wichtiger?
Die Antwort darauf ist weniger Marketing als viele denken. Sie ist vor allem logisch.
Zielgruppe ist kein Marketing-Trick, sondern eine Folge von Auswahl
Um Zielgruppe zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück.
Früher gab es Radio. Dann kam Fernsehen. Erst ein Sender, dann zwei, dann drei.
Wer damals Radio gehört oder ferngesehen hat, konsumierte im Grunde das Gleiche wie alle anderen. Nicht, weil es perfekt gepasst hat, sondern weil es kaum Alternativen gab. Zielgruppe spielte kaum eine Rolle, weil sich Inhalte an möglichst viele Menschen gleichzeitig richten mussten.
Solange Auswahl begrenzt ist, braucht es keine Zuspitzung.
Was passiert, wenn das Angebot wächst?
Mit den privaten Fernsehsendern änderte sich das. Plötzlich gab es Auswahl. Unterhaltung oder Information. Bestimmte Formate statt alles gleichzeitig.
Mit Streamingdiensten wurde dieser Effekt extrem deutlich. Heute schaut niemand mehr „einfach Fernsehen“. Man schaut genau die Serie, das Genre oder das Thema, das zu einem passt. Dasselbe ist in der Musik passiert. Aus wenigen Stilrichtungen wurden unzählige Untergruppen.
Je größer das Angebot, desto spitzer werden die Interessen.
Das ist kein Marketingkonzept. Das ist menschliches Verhalten.
Menschen gewöhnen sich an passgenaue Inhalte
Über Jahre hinweg haben wir uns daran gewöhnt, dass Inhalte zu uns passen. Serienempfehlungen, Musik, Social-Media-Feeds, Werbung. Alles ist gefiltert, sortiert und individualisiert.
Diese Erwartungshaltung verschwindet nicht, wenn man das Medium wechselt. Sie wirkt auch dann, wenn jemand im Internet nach einem Dienstleister, Handwerker oder Experten sucht.
Was hat das mit Websites zu tun?
Sehr viel.
Auch das Internet hat diese Entwicklung mitgemacht. Suchmaschinen wurden besser. Ergebnisse relevanter. Inhalte passender. Menschen haben gelernt, dass sie nicht „irgendwen“ finden, sondern jemanden, der zu ihrer Situation passt.
Und genau diese Erwartung bringen sie mit, wenn sie auf eine Website kommen.
Warum KI das Thema Zielgruppe weiter zuspitzt
Mit KI-Systemen wird diese Entwicklung noch stärker. KI kann viel gezielter gefragt werden. Viel individueller. Viel kontextreicher.
Je mehr Menschen KI nutzen, desto klarer werden Erwartungen: Nicht irgendein Anbieter, sondern der passende Anbieter für genau diese Situation.
Zielgruppen werden dadurch nicht größer, sondern konkreter.
Das Problem vieler Websites heute
Viele Websites sind noch immer für „alle“ gemacht. Sie erklären grob, was angeboten wird, bleiben aber unscharf bei entscheidenden Fragen:
- Für wen ist das gedacht?
- Wie wird gearbeitet?
- Welche Kunden passen wirklich?
- Welche Erwartungen werden erfüllt und welche nicht?
In einer Welt, in der alles immer genauer zugeschnitten wird, entsteht hier ein Bruch. Die Nachfrage wird spezifischer, das Angebot bleibt allgemein.
Zielgruppe heißt nicht Ausschluss, sondern Orientierung
Ein häufiger Denkfehler ist, dass Zielgruppe bedeutet, Kunden auszuschließen. In der Praxis ist es genau andersherum.
Zielgruppe bedeutet, klar zu machen:
- Wie man arbeitet
- Welche Probleme man gut lösen kann
- Welche Art Zusammenarbeit gut funktioniert
Das hilft Kunden, schneller zu erkennen, ob es passt. Und es hilft Unternehmen, die richtigen Anfragen zu bekommen.
Wie Zielgruppe in der Praxis wirklich entsteht
Ein wichtiger Punkt, den ich meinen Kunden immer mitgebe: Gerade am Anfang muss niemand seine Zielgruppe perfekt kennen.
In der Praxis ist es völlig normal, zunächst fast alle Anfragen anzunehmen. Man sammelt Erfahrungen, arbeitet mit unterschiedlichen Kunden und merkt mit der Zeit, was gut funktioniert und was nicht.
Ich ermutige meine Kunden bewusst, auf sich und ihr Gefühl zu hören:
- Mit welchen Kunden läuft die Zusammenarbeit rund?
- Wo entsteht echte Wertschätzung?
- Welche Projekte machen fachlich und menschlich Sinn?
- Wo passt die Erwartungshaltung?
Zielgruppe entsteht genau aus diesen Beobachtungen.
Zielgruppe braucht keinen Titel
Zielgruppe hat oft weniger mit einem festen Titel zu tun, als viele denken. Es geht nicht zwingend um Branche oder Berufsbezeichnung.
Oft spielen ganz andere Faktoren eine Rolle:
- Alter der Kunden
- Wohnort oder Einzugsgebiet
- Sichtweise auf Qualität und Preis
- Verständnis von Zusammenarbeit
- Verhalten in bestimmten Situationen
All das sind bereits Zielgruppenmerkmale, auch wenn sie keinen Namen tragen.
Der Moment, in dem Zielgruppe greifbar wird
In Gesprächen gibt es häufig diesen einen Moment, an dem es klickt. Kunden sagen dann Dinge wie:
- „Mit genau solchen Leuten arbeite ich eigentlich am liebsten.“
- „Diese Art von Projekten läuft immer besser.“
Genau hier beginnt Zielgruppe. Nicht theoretisch, sondern ganz praktisch.
Warum Marketing auf einer Website so wichtig ist
Ich bin Andreas Schmidt von Andreas Schmidt Arts. Ich arbeite als Webdesigner sowie Marketing-, SEO- und GEO-Experte. Und aus meiner Erfahrung heraus ist eines klar:
Eine Website ist kein reines Technikprojekt. Eine Website ist ein Marketing- und Kommunikationswerkzeug.
Texte, Struktur, Inhalte, Sprache und Haltung entscheiden darüber, ob sich die richtige Zielgruppe angesprochen fühlt. Technik ist wichtig, aber ohne klare Kommunikation bleibt sie wirkungslos.
Warum Zielgruppe bei mir immer eines der ersten Themen ist
In Erstgesprächen, Interviews und Strategiegesprächen ist Zielgruppe bei mir immer ein zentrales Thema. Egal, ob es um Branding, Kampagnen, eine Homepage oder Blogposts geht.
Nicht, um zu überfordern. Nicht, um Marketingtheorie zu erklären. Sondern, weil jede sinnvolle Entscheidung darauf aufbaut.
Keine Angst vor dem Thema Zielgruppe
Niemand muss Marketing können, um darüber zu sprechen. Ich weiß, dass das nicht dein Alltag ist. Genau deshalb ist es mein Job, dich dabei zu begleiten.
Wir erarbeiten das gemeinsam. Verständlich, praxisnah und ohne Fachsprache. Mit Erfahrung aus vielen Gesprächen, Projekten und eigenen Tests.
Warum mehr Inhalte logisch sind
Wenn Zielgruppen klarer werden, müssen Inhalte präziser werden. Allgemeine Aussagen reichen nicht mehr.
Es wird sinnvoll, genauer zu erklären:
- Wie man arbeitet
- Für wen das gedacht ist
- Welche Probleme man kennt
Nicht für Suchmaschinen oder KI, sondern für Menschen. Dass Technik das besser einordnen kann, ist ein positiver Nebeneffekt.
Warum das nur mit einer flexiblen Website funktioniert
Zielgruppen verändern sich. Schwerpunkte verschieben sich. Märkte entwickeln sich weiter.
Deshalb braucht es eine Website, die mitarbeiten kann. Genau hier setzt mein Konzept der Werkzeug-Homepage an.
Eine Website ist kein fertiges Produkt, sondern ein Werkzeug, mit dem man Inhalte nachschärfen, ergänzen und weiterentwickeln kann.
Fazit
Zielgruppe ist kein nerviges Marketingwort. Sie ist die logische Folge von mehr Auswahl, mehr Individualisierung und höheren Erwartungen.
Eine Website, die das versteht und abbildet, bleibt relevant. Eine Website, die für „alle“ spricht, wird zunehmend unsichtbar.
Und genau deshalb ist Zielgruppe heute keine Option mehr, sondern die Grundlage für alles Weitere.
Dein Webdesigner
Willkommen bei Andreas Schmidt Arts, hier bist du richtig! Mein Motto lautet: „Ich arbeite mit WOW-Effekt!“ Es freut mich, dass du Interesse an meinen Leistungen hast. Überzeuge Dich von meinem Konzept, wie Webseiten heute sein sollten, in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch.



