So testest du deine Sichtbarkeit in Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Claude
Tests & Messungen von KI-Systemen
KI-Systeme werden zunehmend zur ersten Anlaufstelle, wenn Kunden sich über Unternehmen informieren. Sie lesen keine komplette Website, sie fassen zusammen. Genau deshalb stellt sich eine neue Frage, die mit klassischem SEO nur teilweise beantwortet werden kann: Wie sichtbar und wie verständlich ist dein Unternehmen für KI-Systeme?
Ich bin Andreas Schmidt von Andreas Schmidt Arts, SEO- und GEO-Experte. Ich beschäftige mich intensiv mit Generative Engine Optimization und damit, wie Unternehmen von KI-Systemen gefunden, eingeordnet, verständlich erklärt und sinnvoll empfohlen werden. Durch eigene Tests, Analysen und praktische Umsetzung bereite ich meine Kunden bereits heute auf dieses neue Spielfeld vor.
Warum die Messung von KI-Sichtbarkeit aktuell noch schwierig ist
Im Moment gibt es keinen klaren Standard, um GEO-Sichtbarkeit zu messen. Der Markt bewegt sich schnell, neue Anbieter entstehen, bestehende SEO-Tools erweitern ihre Systeme um KI- oder AI-Analysen.
Auch der SEO-Analysedienst SE Ranking, auf den ich im klassischen SEO setze, bietet inzwischen erste KI-Analysefunktionen an. Das zeigt, wie stark sich der Markt verändert. Gleichzeitig wird deutlich: GEO ist deutlich komplexer als SEO.
SEO misst Klicks, Rankings, Impressionen. GEO beschäftigt sich mit Antworten, Einordnungen und Zusammenfassungen. Das sind grundlegend andere Mechaniken.
Neue KPIs statt Rankings und Klicks
Bei GEO verschieben sich die KPIs, also die Key Performance Indicators (messbare Leistungskennzahlen), von Klicks und Rankings hin zu Fragen wie, ob ein Unternehmen von KI-Systemen genannt wird, wie es beschrieben wird, welche Leistungen hervorgehoben werden und auf welchen Quellen diese Einordnung basiert. Relevante Fragen sind zum Beispiel:
- Wird dein Unternehmen überhaupt genannt?
- Wie wird es beschrieben?
- Welche Leistungen hebt die KI hervor?
- Welche Quellen nutzt sie dafür?
Klassische SEO-Metriken verlieren hier an Aussagekraft. Die Erfolgsmessung steht noch am Anfang und ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Genau deshalb verschafft Early Adoption einen echten Wettbewerbsvorteil.
GEO ist aktuell auch eine Budget- und Ressourcenfrage
Viele neue GEO- und KI-Analyse-Tools sind aktuell teurer als klassische SEO-Tools. Wer Budget und Zeit hat, kann diese Systeme testen, vergleichen und ausprobieren. Für viele KMU ist das jedoch noch keine realistische Option.
Die gute Nachricht: Man kann klein anfangen.
Der einfachste Selbsttest: Frag den Chatbot nach dir selbst
Ein sinnvoller erster Schritt ist ein Selbsttest. Frage einen Chatbot gezielt nach dir und deinem Unternehmen. Zum Beispiel:
- Wer ist Firma XY?
- Was macht Firma XY?
- Welche Leistungen bietet Firma XY an?
- Für wen ist Firma XY geeignet?
Am besten testest du nicht in deinem eingeloggten Account, damit die Antwort weniger von deinem eigenen Nutzungsverhalten beeinflusst wird. Das ist nicht perfekt, aber ein besserer Ausgangspunkt.
Gleichzeitig muss man ehrlich sein: Das bildet nicht die reale Kundensituation ab. Kunden sind oft eingeloggt, haben Suchhistorien und Interessenprofile. Allein das kann zu anderen Ergebnissen führen. Trotzdem geht es hier nicht um exakte Messung, sondern um Verständnis.
Warum du mehrere Chatbots befragen solltest
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Selbsttest wird oft übersehen: Es reicht nicht, nur einen einzigen Chatbot zu befragen.
In meinen eigenen Tests habe ich festgestellt, dass es zwischen verschiedenen Systemen teils gravierende Unterschiede gibt. Unterschiedliche Chatbots greifen auf unterschiedliche Datenquellen, Aktualisierungszyklen und Gewichtungen zurück.
Besonders auffällig ist das bei Systemen wie Gemini. Dort werden neue Inhalte teilweise schneller berücksichtigt als im klassischen Google-Index selbst und fließen unmittelbar in die Antworten ein. Andere Chatbots reagieren deutlich träger oder priorisieren andere externe Quellen.
Deshalb ist es sinnvoll, mindestens zwei bis drei verschiedene Chatbots zu befragen und die Antworten miteinander zu vergleichen. Nicht, um eine absolute Wahrheit zu finden, sondern um Muster, Abweichungen und blinde Flecken zu erkennen.
Genau hier beginnt das Verständnis für GEO: Nicht jede KI sieht dein Unternehmen gleich. Wer nur einen Chatbot testet, sieht immer nur einen Ausschnitt.
Warum dieser Selbsttest trotzdem sinnvoll ist
Der Test zeigt dir:
- Welche Informationen die KI nutzt
- Woher diese Informationen stammen
- Was fehlt
- Was falsch oder unklar dargestellt wird
Du erkennst schnell, ob Inhalte auf deiner Homepage fehlen oder ob externe Quellen dominieren. Daraus lässt sich ableiten, welche Inhalte du auf der Website nachziehen solltest und welche externen Plattformen sinnvoll wären, um dein Unternehmen korrekt darzustellen.
Wichtig: Diese Selbstanalyse ist nicht repräsentativ. Sie ersetzt keine professionelle GEO-Analyse. Aber sie ist ein erster, sehr wertvoller Einstieg, um zu verstehen, wie KI-Systeme arbeiten.
Warum deine Homepage dabei eine zentrale Rolle spielt
Hier kommt mein Konzept Homepage als Werkzeug ins Spiel.
Eine Homepage darf kein starres Konstrukt sein. Mit GEO wird es entscheidend, dass Inhalte:
- leicht ergänzt werden können
- gezielt nachgeschärft werden können
- klar strukturiert sind
- ein konsistentes Gesamtbild ergeben
KI-Systeme müssen dein Unternehmen verstehen lernen. Das funktioniert nur, wenn deine Website diese Informationen sauber liefert. Externe Quellen verstärken dieses Bild, ersetzen es aber nicht.
Kunden werden KI befragen, nicht deine Texte lesen
Das ist der entscheidende Punkt.
Kunden werden Chatbots nach dir und deinem Unternehmen fragen. Sie werden nicht alle Texte auf deiner Homepage lesen. Das heißt aber nicht, dass diese Texte überflüssig sind.
Im Gegenteil. Die Texte auf deiner Website bilden das Rohmaterial, aus dem KI-Systeme später Zusammenfassungen erstellen. Diese Zusammenfassungen kannst du beeinflussen, aber nur, wenn die Inhalte vorhanden sind.
Die Ausrede „Das liest doch eh keiner“ zählt nicht mehr. Kunden lesen vielleicht nicht alles, aber KI tut es.
Warum du diesen Selbsttest machen solltest
Der Selbsttest hilft dir:
- besser zu verstehen, welche Fragen Kunden stellen könnten
- zu erkennen, wie KI dein Unternehmen aktuell einordnet
- gezielt zu entscheiden, welche Inhalte auf deiner Website fehlen
Er ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Aber ein wichtiger.
Fazit
GEO-Sichtbarkeit lässt sich aktuell noch schwer messen. Der Markt entwickelt sich stark, Standards fehlen, Tools sind teuer.
Trotzdem kannst du heute schon beginnen, dein Verständnis zu schärfen. Teste, wie KI über dich spricht. Nutze deine Homepage als Werkzeug, nicht als Ablage.
Die Inhalte, die du heute erstellst, bestimmen die Zusammenfassungen, die KI morgen für deine Kunden liefert.
Dein Webdesigner
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